Nach Vorfall an Militärstützpunkt
Britische Polizei nimmt zwei Verdächtige erneut fest - Vorwurf der Spionage für Iran

Im Zuge der Ermittlungen um mutmaßliche Anschlagspläne auf einen Militärstützpunkt in Großbritannien sind zwei Verdächtige erneut festgenommen worden.

    Schwer bewaffnete Polizisten am Luftwaffenstützpunkt Fairford in Großbritannien
    Nach dem Vorfall am Militärstützpunkt Fairford nimmt die britische Polizei zwei Verdächtige erneut fest. (picture alliance / PA Images / Ben Birchall)
    Wie die Anti-Terror-Polizei mitteilte, handelt es sich um einen 24-jährigen britischen Staatsbürger und einen 25-Jährigen, der außer der britischen auch die iranische Staatsbürgerschaft besitzt. Ihnen wird vorgeworfen, für den iranischen Geheimdienst spioniert zu haben.
    Die britische Polizei hatte Ende September nahe dem von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkt Fairford drei Lieferwagen entdeckt und insgesamt sieben Verdächtige festgenommen. Sie wurden kurze Zeit später wieder freigelassen.
    Der britische Premierminister Burnham erklärte im Parlament in London, bei dem Vorfall handle es sich um mutmaßliche Anschlagspläne auf den Stützpunkt, hinter denen mit großer Wahrscheinlichkeit der Iran stecke. Die USA zogen daraufhin alle dort stationierten Langstreckenbomber ab. Der ⁠iranische ⁠Botschafter in Großbritannien wies die Vorwürfe zurück.
    Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.