Cybersicherheit
BSI-Studie: Nur jede zehnte deutsche Firma ausreichend gegen KI-Angriffe gewappnet

Nur ​wenige Unternehmen in Deutschland sind ausreichend auf Cyberangriffe mit Künstlicher Intelligenz vorbereitet.

    Symbolbild Sicherheitslücken
    Viele Firmen sind zu wenig gegen Cyberangriffe gesichert. (picture alliance / Pacific Press / Andrea Ronchini)
    Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des TÜV-Verbands und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, für die mehr als 500 Unternehmen befragt wurden. Lediglich jede zehnte ‌Firma hat demnach Schutzmaßnahmen ⁠etabliert.
    Der Befragung zufolge erfolgen neun von zehn Angriffen über täuschend echt wirkende Phishing-Mails. Damit versuchen die Täter beispielsweise, Passwörter oder Bankdaten zu erlangen. Elf Prozent der Betriebe meldeten zudem Betrugsversuche mithilfe von Deepfakes, also gefälschten Audio- oder Videoaufnahmen.
    Der Präsident des TÜV-Verbands, Stenkamp, warnte, die registrierten Vorfälle könnten nur die Spitze des Eisbergs sein. BSI-Vizepräsident Caspers betonte, dass auch Unternehmen, die selbst keine KI einsetzen, durch KI-gestützte Cyberangriffe gefährdet seien.
    Diese Nachricht wurde am 07.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.