
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des TÜV-Verbands und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, für die mehr als 500 Unternehmen befragt wurden. Lediglich jede zehnte Firma hat demnach Schutzmaßnahmen etabliert.
Der Befragung zufolge erfolgen neun von zehn Angriffen über täuschend echt wirkende Phishing-Mails. Damit versuchen die Täter beispielsweise, Passwörter oder Bankdaten zu erlangen. Elf Prozent der Betriebe meldeten zudem Betrugsversuche mithilfe von Deepfakes, also gefälschten Audio- oder Videoaufnahmen.
Der Präsident des TÜV-Verbands, Stenkamp, warnte, die registrierten Vorfälle könnten nur die Spitze des Eisbergs sein. BSI-Vizepräsident Caspers betonte, dass auch Unternehmen, die selbst keine KI einsetzen, durch KI-gestützte Cyberangriffe gefährdet seien.
Diese Nachricht wurde am 07.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
