Verlegerverbände
Bündnis gegen KI-Risiken geschlossen

Angesichts der Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz wollen sich Zeitungs- und Zeitschriftenverlage aus Deutschland und Kanada gemeinsam für einen besseren Schutz journalistischer Inhalte einsetzen.

    Kioskauslage mit deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften
    Kioskauslage mit deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften (Imago / Michael Gstettenbauer )
    Dazu habe man eine transatlantische Koalition gegründet, teilten der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger sowie der Medienverband der freien Presse mit. Sie kritisieren insbesondere, dass KI-Systeme journalistische Inhalte ohne ausreichende Kontrolle und Vergütung nutzten. Dies schwäche die Verlage, aber auch die Demokratie. Anlässlich des EU-Kanada-Gipfels fordern die Verbände die Europäische Union und Kanada auf, sich in einer gemeinsamen Erklärung für freie, unabhängige und wirtschaftlich tragfähige Medien einzusetzen.
    Der Gipfel wird heute mit einer Rede von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen eröffnet. Bei den zweitägigen Beratungen wollen Brüssel und Ottawa ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Rohstoffe, KI und Bildung ausbauen.
    Diese Nachricht wurde am 29.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.