
Die mutmaßlichen Straftäter nutzten die Zersplitterung der Behörden im großen Stil aus, sagte sie im Deutschlandfunk. Es gebe zwar überall Mitarbeiter, die kriminelle Machenschaften aufdecken könnten. Doch ihr Wissen werde oft nicht genutzt, weil sie von Vorgesetzten und Politikern nicht genügend Unterstützung erhielten. Nach Auffassung von Brorhilker sollten mehr Kompetenzen auf Bundesebene gezogen werden, um effektiver gegen Steuerhinterzieher vorgehen zu können.
Als Beispiel nannte Brorhilker, die seit knapp zwei Jahren Vorständin der Bürgerbewegung Finanzwende ist, den Cum-Ex-Skandal. Als Oberstaatsanwältin in Köln hatte sie zwischen 2013 und 2023 maßgeblich zu dessen Aufklärung beigetragen.
Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
