
Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, lagen die Kosten für die Grundsicherung inklusive Mieten in den Monaten von Juli bis September auf dem Niveau der Vorjahresmonate. Das Blatt beruft sich auf eine Auswertung aus den Monatsberichten des Bundesfinanzministeriums. Ein Sprecher der Bundesregierung erklärte, es sei nach drei Monaten noch zu früh, eine Bilanz zu ziehen. Es brauche Zeit, Menschen in Arbeit zu vermitteln. Im Wahlkampf hatte die Union versprochen, mit einer Reform des Bürgergelds Milliarden zu sparen.
Die neue Grundsicherung verschärft vor allem die Sanktionen. Die Ausgaben dafür sinken unabhängig von der Reform seit Längerem leicht, weil mehr ukrainische Flüchtlinge arbeiten und weniger neue Flüchtlinge kommen.
Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
