Konferenz in Berlin
Bundesamt für Verfassungsschutz sieht langfristig angelegten hybriden Angriff Russlands auf Deutschland

Das Bundesamt für Verfassungsschutz rechnet mit weiteren hybriden Angriffen und Destabilisierungsversuchen durch Russland.

    Sinan Selen, Präsident des dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz BfV, hält eine blaue Akte in der Hand.
    Sinan Selen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz BfV (Michael Kappeler / dpa)
    Präsident Selen sagte auf einer Fachkonferenz des Bundesamtes in Berlin, das aggressive Vorgehen Russlands richte sich gegen die europäische Sicherheitsordnung. Moskau setze gezielt darauf, Zitat, "uns zu schwächen, zu verunsichern und zu spalten". Dies sei keine vorübergehende Entwicklung, sondern ein langfristig angelegter hybrider Angriff. Erst vergangene Woche hatten die Spitzen aller drei deutschen Geheimdienste mit Nachdruck vor der Gefahr eines gewaltsamen Konflikts mit Russland gewarnt.
    Das Symposium beim Bundesamt für Verfassungsschutz findet jedes Jahr statt. Eingeladen sind Experten aus Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
    Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.