Wirtschaft
Bundesbank befürchtet durch Niedrigwasser Konjunkturdämpfer

Die Bundesbank rechnet infolge des Niedrigwassers mit einer vorübergehenden Abschwächung der Konjunktur.

    Aufgerissen und ausgetrocknet ist eine Sandbank an der Niedrigwasser führenden Donau bei Mariaposching in Niederbayern.
    Durch Niedrigwasser können Wasserstraßen nicht vollständig genutzt werden. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)
    Die Folgen der niedrigen Pegelstände auf wichtigen Wasserstraßen dürften die Erholung der deutschen Wirtschaft zwischenzeitlich ausbremsen, heißt es im Monatsbericht der Notenbank. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte allenfalls noch leicht zulegen. Durch den eingeschränkten Warentransport auf dem Wasser verzögerten sich die Lieferungen. In der Folge stiegen die Transportkosten und die Produktion könnte ins Stocken geraten.
    Die deutsche Wirtschaft hat sich in den vergangenen Monaten wieder leicht erholt und wuchs drei Quartale infolge. Zwischen April und Juni lag der Zuwachs im Vergleich zum Vorquartal bei 0,2 Prozent.
    Diese Nachricht wurde am 20.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.