PHP-Sicherheitslücke
Bundesdigitalminister Wildberger lobt Reaktion der zuständigen Behörden

Bundesdigitalminister Wildberger sieht nach dem Bekanntwerden von Sicherheitslücken in der Programmiersprache PHP keine Anzeichen dafür, dass die IT-Infrastruktur des Bundes betroffen ist.

    Karsten Wildberger bei einer Pressekonferenz
    Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (Archivbild) (picture alliance / dts-Agentur)
    Er sagte der "Bild"-Zeitung, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, BSI, und das zentrale IT-Dienstleistungsunternehmen des Bundes hätten klar und schnell reagiert. Das BSI erklärte, dennoch könnten erfolgreiche Angriffe derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Webseiten der Bundesverwaltung, die vorsorglich vom Netz genommen worden waren, sind inzwischen größtenteils wieder erreichbar.
    Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hatte angesichts der Sicherheitslücke einen besseren Schutz vor Cyberangriffen gefordert. Nach Ansicht des Verbands sind vor allem Bund und Länder gefordert, Strukturen für eine schnelle Reaktion in Krisenfällen bereitzustellen. Der Sprecher des Chaos Computer Clubs, Neumann, sagte im Deutschlandfunk, Betriebskonzepte müssten dahingehend angepasst werden, dass Sicherheitsupdates kurzfristig installiert werden könnten.
    Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.