
Die Bundesregierung wolle damit die gesamte Bandbreite ihrer Unterstützung zum Ausdruck bringen, sagte die CDU-Politikerin nach ihrer Ankunft am Bahnhof in Kiew. Es sei wichtig, nicht zurückzuschrecken, keine Angst zu zeigen und klar zu sein. Dies gelte erst recht, nachdem Russland damit gedroht habe, die Angriffe auf die Zivilbevölkerung und auch auf Diplomaten und Gäste zu intensivieren, betonte Prien.
Merz war gestern begleitet von Wirtschaftsministerin Reiche und einer Wirtschaftsdelegation nach Kiew gereist. Unmittelbar nach seiner Ankunft hatte Russland erneut mit Drohnen die Hauptstadt attackiert.
In der vergangenen Nacht hatte das russische Militär nach eigenen Angaben in der südukrainischen Region Odessa den Hafen von Wylkowe, Treibstofflager in Tschornomorsk sowie Frachtschiffe angegriffen. Außerdem habe man ein Kraftwerk in der nordöstlichen Region Charkiw getroffen, hieß es.
Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
