
Dabei beharrten Bundeskanzler Merz und die Regierungschefs anderer Länder auf Forderungen nach deutlichen Kürzungen. Merz hatte vorab gesagt, von einer Einstimmigkeit seien die Staaten weit entfernt. Er erwarte einen Abschluss der Verhandlungen nicht vor Jahresende. Der Haushaltsentwurf für 2028 bis 2034 sieht eine Verdopplung des Budgets gegenüber dem laufenden Zeitraum vor. Deutschland zahlt als größte Volkswirtschaft der EU den mit Abstand größten Beitrag, profitiert jedoch auch finanziell von der EU.
Weitere Themen des Gipfels sind die Handelsbeziehungen zu China, die US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof und der Ukraine-Krieg.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
