
Auf dem Arbeitgebertag in Berlin betonte er, die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände repräsentiere Firmen mit insgesamt 30 Millionen Beschäftigten und sei deshalb eine wichtige Partnerin bei den anstehenden Veränderungen. Diese Reformen sollten für mehr Vertrauen in den Sozialstaat auch bei der jüngeren Bevölkerung sorgen. Dafür sei eine nachhaltige Finanzierung erforderlich, die langfristig stabile Beitragssätze für die Sozialsysteme ermögliche. Man sei aber in Deutschland mit den Plänen für die kapitalgestützte Rente 30 Jahre zu spät, sagte Merz. Um einen Kapitalstock aufzubauen, seien deshalb vorübergehend höhere Rentenversicherungsbeiträge nötig. Diese müssten von Unternehmen und Beschäftigten gleichermaßen geleistet werden, erklärte der Kanzler.
Zuvor hatte BDA-Präsident Dulger von der Bundesregierung ein höheres Tempo bei den anstehenden Reformen gefordert. Die Koalition müsse als Regierung der politischen Mitte zeigen, dass sie Herausforderungen bewältige. Das stärke Wirtschaft und Demokratie gleichermaßen, betonte Dulger.
Diese Nachricht wurde am 13.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
