
Er sagte nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Macron wörtlich, die Deutschen würden "gute Europäer" bleiben. Deutschland könne nur eng eingebettet in die Europäische Union erfolgreich sein, unterstrich Steinmeier. Er fügte an, für Deutschland und Frankreich seien die Zeiten schwierig. Es gebe eine Polarisierung der Gesellschaft, die radikalen Ränder würden stärker. Das mache die Bildung von Regierungen und das Regieren nicht einfacher. Macron betonte, die Kooperation Deutschland und Frankreichs sei wichtig, um die Demokratien und deren Vitalität zu stärken.
Der Staatsbesuch Steinmeiers ist eine Art doppelter Abschiedsbesuch - sowohl er, als auch Macron scheiden im kommenden Jahr aus ihren Ämtern. Während des Besuchs sind weitere Termine angesetzt, etwa die Ehrung des von den Nationalsozialisten ermordeten jüdischen Historikers und Widerstandskämpfers Marc Bloch.
Diese Nachricht wurde am 08.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
