
Der SPD-Abgeordnete und Ex-Minister Lauterbach erklärte, er halte es für sehr denkbar, dass ausländische Kräfte hier wirkten. Der innenpolitische Sprecher der SPD, Fiedler, hatte sogar von "heftiger Auffälligkeit" bei Anschlägen "unmittelbar vor Wahlen" gesprochen. Darüber werde kaum diskutiert, kritisierte er im Sender Phoenix. Als Beispiel nannte er die Anschläge von Solingen, Mannheim oder München. Fiedler verwies darauf, dass Russland hybride Kriegsführung betreibe. Die Nachrichtendienste müssten rechtlich auf Augenhöhe mit ausländischen Partnern gebracht werden, um mögliche Einflüsse aufzudecken. Ähnlich hatten sich zuvor der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hoffmann, und Bundesinnenminister Dobrindt, geäußert. Der Terrorismusexperte Peter Neumann vom Londoner King’s College sagte dem Deutschlandfunk, er habe keinerlei Hinweise auf russische Aktivitäten. Das gelte speziell im Zusammenhang mit dem aktuellen Anschlag in Berlin.
Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
