Sorge wegen Gewalt
Bundesschülerkonferenz warnt vor Ausschreitungen bei geplanten Protesten am Samstag

Die Bundesschülerkonferenz warnt mit Blick auf die geplanten Proteste junger Leute in deutschen Städten vor Ausschreitungen.

    Lilli Berthold, stellvertretende Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz, spricht bei einer Veranstaltung auf einem Podium.
    Lilli Berthold, stellvertretende Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz (picture alliance / dpa / Sven Kaeuler)
    Vize-Generalsekretärin Berthold sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", man befürchte eine Entwicklung wie in Frankreich. Es gehe nicht um Gewalt seitens der Organisatoren, sondern darum, dass andere Akteure die Proteste für ihre Zwecke nutzen könnten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnte explizit vor einer Instrumentalisierung durch Linksextremisten. Die Deutsche Polizeigewerkschaft erklärte, man werde hart durchgreifen, wenn Linksextremisten oder Islamisten den Halloween-Tag nutzten, um vermummt Straftaten zu begehen.
    Für Samstag haben die Initiative "Gen Z regelt" und andere Organisationen zu Kundgebungen in 23 Städten aufgerufen. Sie fordern mehr Investitionen in Bildung und Gesundheit, bezahlbares Leben und wenden sich gegen eine mögliche Wehrpflicht.
    Diese Nachricht wurde am 28.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.