Bundestag beschließt Reform der Notfallversorgung

Der Bundestag hat die Reform der Notfallversorgung beschlossen. Mit dieser sollen sogenannte Integrierte Notfallzentren für eine medizinische Ersteinschätzung aufgebaut werden. Zudem soll die Rufnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigungen ausgebaut werden. Ziel ist eine Entlastung der Rettungsdienste und Notaufnahmen. Die Bundesregierung schätzt, dass durch die Reform außerdem die Kosten jährlich um 1,2 Milliarden Euro reduziert werden.

    Gesundheitsminister Linnemann sagte im Bundestag, das Gesundheitssystem werde durch die Reform effizienter, sowohl in der medizinischen Versorgung, als auch bei den Kosten. Die Rettungsdienste könnten sich nun auf die Patienten konzentrieren, die wirklich schnelle Hilfe brauchten, erklärte der CDU-Politiker.
    Zur Abstimmung stehen im Bundestag heute außerdem eine Erhöhung der Tabaksteuer, die Einrichtung einer internationalen Schadenersatzkommission für die Ukraine sowie die Verlängerung von Bundeswehr-Auslandseinsätzen im Südsudan und im Roten Meer.
    Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.