
Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Mücke, sagte im Deutschlandfunk, der - so wörtlich - "Tabaksteuerschock" werde die Menschen nicht vom Rauchen abhalten. Das hätten bisherige Steuererhöhungen bereits gezeigt. Der Verband, der auch für neuartige Erzeugnisse zuständig ist, befürchte stattdessen, dass die Konsumenten in den illegalen Markt ausweichen würden. Der Bundesverband der Pneumologen hatte zuvor erklärt, die Erhöhung könne langfristig zur Krebsprävention beitragen. Mücke dagegen widersprach einem Zusammenhang zwischen Steuererhöhung, weniger Konsum und weniger Folgeerkrankungen. Zusätzlich sagte er, die vielen neuen Steuererhöhungen und die Verteuerung des Alltags seien angesichts des AfD-Wahlerfolgs "deutlich der falsche Weg".
Der Bundestag will am späten Abend über die Erhöhung abstimmen. Laut Entwurf könnte eine Packung Zigaretten im Jahr 2030 dann rund vier Euro mehr kosten als derzeit.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
