
Wer die Rede von Trump gehört habe und habe wahrnehmen müssen, dass Döllner zum aktiven Teil dieser Veranstaltung geworden sei, müsse vor Scham im Boden versinken, sagte Cavallo der Deutschen Presse-Agentur. Etliche Minuten voller Rassismus, Sexismus, Fremdenhass, Transphobie, Verächtlichmachung der Demokratie - und dann trete einer der obersten Konzern-Repräsentanten Deutschlands auf die Bühne und betreibe aktive Wahlkampfhilfe. Der Auftritt steht Cavallo zufolge auch im Gegensatz zu internen Leitlinien von Audi. In den drei letzten Monaten vor Wahlen seien öffentlich wirksame Termine mit zur Wahl stehenden Politikern untersagt.
Trump hatte am Wochenende den Bau eines Audi-Werks im US-Bundesstaat Georgia angekündigt. Döllner trat anschließend auf die Bühne und dankte dem US-Präsidenten für dessen Unterstützung.
Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
