
Er ziehe damit persönlich die Konsequenzen aus der - so wörtlich - krachenden Niederlage, sagte der 45-Jährige nach einer Sitzung des CDU-Landesvorstands in Schwerin. Kommissarisch soll demnach bis zu einem Landesparteitag Anfang kommenden Jahres der Staatsminister für die Bund-Länder-Zusammenarbeit im Bundeskanzleramt, Amthor, den Vorsitz der Landes-CDU übernehmen.
Die CDU war bei der Landtagswahl am vergangenen Sonntag an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Stärkste Kraft wurde die AfD. Ungeachtet des Wahlsiegs der AfD erklärte Ministerpräsidentin Schwesig von der SPD, sie sehe den Wählerauftrag, eine demokratische und stabile Regierung zu bilden. Als Präferenz nannte sie Rot-Rot-Grün. AfD-Spitzenkandidat Schult warnte vor einer weiteren Ausgrenzung seiner Partei.
Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
