Berlin
CDU setzt Klausurtagung zu Entwicklungen in der Partei fort - CDA-Vorsitzender Radtke: "Alltagssorgen mehr adressieren"

Die CDU setzt in Berlin ihre Klausurtagung mit Beratungen zu Konsequenzen aus den Ergebnissen der vergangenen Landtagswahlen fort.

    Dennis Radtke steht hinter einem Rednerpult und gestikuliert mit der rechten Hand.
    Der CDU-Abgeordnete Radtke (Jacob Schröter / dpa / Jacob Schröter)
    An der Sitzung nehmen der CDU-Vorsitzende Merz sowie das Parteipräsidium teil. Der Termin war angesetzt worden, nachdem die Christdemokraten bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erstmals den Einzug in ein Landesparlament verfehlt hatten. In Wahlumfragen auf Bundesebene liegt die Union seit Längerem klar hinter der AfD.
    Der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Radtke, forderte von seiner Partei mehr Einsatz beim Kampf gegen die Alltagssorgen der Deutschen. Radtke sagte im Deutschlandfunk, es sei offenkundig, dass die CDU aus Sicht der Bürger darauf aktuell keine zufriedenstellende Antwort geben könne. Dies sei jedoch der Schlüssel im Kampf gegen die AfD. Zuvor hatte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Schnieder im ARD-Fernsehen wegen der hohen Alltagskosten vorgeschlagen, die Stromsteuer zu senken. Das sei im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellt, jedoch nicht umgesetzt worden.
    Nach der Klausurtagung will die CDU die Ergebnisse der Beratungen öffentlich machen.
    Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.