
An dem zweitägigen Treffen nehmen CDU-Chef Merz sowie das gesamte Parteipräsidium teil, das rund 25 Mitglieder hat. Der Termin war angesetzt worden, nachdem die Christdemokraten bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erstmals den Einzug in ein Landesparlament verfehlt hatten.
Der frühere CSU-Vorsitzende Seehofer sagte der "Bild am Sonntag", Bundeskanzler Merz habe durch den Bruch von Wahlversprechen einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust erlitten. Kritisch äußerte sich Seehofer auch über Merz' Aussagen zur Arbeitsmoral in Deutschland. Diese pauschale Sprache gehe völlig an der Realität vorbei. Mit Blick auf die schwarz-rote Bundesregierung sprach sich der ehemalige Bundesinnenminister für -Zitat- deutlich mehr Tempo und deutlich weniger Selbstbeschäftigung aus.
Diese Nachricht wurde am 11.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
