
Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Kaiser, meldet in ihrem Jahresbericht einen Anteil von lediglich 13,4 Prozent Menschen mit ostdeutscher Herkunft. Das seien knapp zwei Prozentpunkte mehr als noch 2022.
Den größten Zuwachs stellte die Ostbeauftragte bei den Bundesrichterinnen- und Richtern mit. Hier habe es einen Anstieg ostdeutscher Menschen auf jetzt knapp elf Prozent gegeben.
Seit 2023 gilt ein Konzept der Bundesregierung, wonach mehr Beschäftigte mit ostdeutscher Herkunft an den Spitzen der Bundesverwaltung eingesetzt werden sollen. Rechnerisch beträgt der ostdeutsche Bevölkerungsanteil in Deutschland rund 20 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
