
Das hat eine Analyse des EU-Klimabeobachtungsprogramms Copernicus ergeben. Die Durchschnittstemperatur habe bei knapp 22 Grad gelegen und damit 2,5 Grad über dem Vergleichswert der Jahre 1991 bis 2020. Mit Blick auf den gesamten Kontinent war es der drittwärmste jemals gemessene Sommer, hieß es. Mehr als die Hälfte Europas sei einem extremen Hitzestress ausgesetzt gewesen. Angesichts der anhaltenden Trockenheit wurden laut Copernicus auch außergewöhnliche Niedrigwasserstände in Europa festgestellt. Im Juli und August seien an vielen großen Flüssen Rekord-Tiefstände aufgetreten, darunter im Rhein, der Donau und der Seine. Dies habe auch negative Folgen für die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen, die Kühlung von Kernreaktoren und die Stromerzeugung durch Wasserkraft gehabt, teilte der Klimadienst mit.
Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
