Crispr/Cas: Erstmals Patient in Deutschland mit Genschere behandelt

Ein 19-Jähriger mit der vererbten Blutkrankheit Beta-Thalassämie hat an der Berliner Charité erstmals außerhalb einer Studie genetisch veränderte Stammzellen erhalten. Die Behandlung soll helfen, ohne regelmäßige Bluttransfusionen auszukommen.

Lange, Michael |
Blick auf das Gebäude der Universitätsklinik Charité in Berlin - der Himmel darüber ist blau mit ein paar weißen Schleierwolken.
Im Mai 2026 erhielt der Patient an der Berliner Charité genetisch veränderte eigene Stammzellen zurück. Vier Monate später braucht er keine Bluttransfusionen mehr und kann laut Klinik wieder ein normales Leben führen. (IMAGO / Chris Emil Janssen)