
Huber sagte im Deutschlandfunk, man müsse sich damit befassen, wie die Ränder zurückgedrängt werden könnten. Die Zeiten seien sehr ernst, deshalb müssten alle Optionen geprüft werden. Dazu gehöre auch die von dem bayerischen Ministerpräsidenten Söder geforderte sogenannte "Extremismusklausel" im Länderfinanzausgleich. Der CSU-Chef hatte dafür plädiert, das Geld für extremistisch regierte Bundesländer zu kürzen. Aktuell könnte das seiner Auffassung nach Sachsen-Anhalt und Berlin treffen, wo sich Landesregierungen unter der Führung von AfD beziehungsweise Linkspartei abzeichnen.
Huber betonte zudem, Bundeskanzler Merz sei der richtige Regierungschef in diesen bewegten Zeiten. Er freue sich auf die morgige Rede des CDU-Vorsitzenden bei dem Parteitag der CSU. Zum Auftakt des zweitägigen Delegiertentreffens in der Messe München wird Söder am Nachmittag eine Grundsatzrede halten.
Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
