Internationale Studie
Demenzerkrankungen könnten sich bis 2050 mehr als verdoppeln

Laut jüngsten Modellrechnungen eines internationalen Forscherteams könnte sich weltweit die Zahl von Demenzerkrankungen bis 2050 mehr als verdoppeln. Jährlich könnten dann rund 24,7 Millionen Menschen neu erkranken.

    Hände einer jüngeren Frau halten die Hände eines älteren Mannesvorhanden
    Der Studie zufolge könnten zur Mitte des Jahrhunderts jährlich weltweit rund 25 Millionen Menschen neu an Demenz erkranken. (picture alliance / imageBROKER / Oleksandr Latkun)
    Das teilte die Universität Leipzig zur Vorstellung einer internationalen Meta-Studie mit. Das Forschungsteam stellte fest, dass vergleichsweise mehr Frauen an Demenz erkranken als Männer. Zudem war die Demenz-Inzidenz in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Pro-Kopf-Bruttonationaleinkommen höher im Vergleich zu ökonomisch wohlhabenderen Ländern.
    Das Team analysierte nach eigenen Angaben zwischen 1992 und 2026 Daten von mehr als 38.000 Menschen ab 60 Jahren aus 18 Ländern. Den Angaben zufolge erkranken derzeit jährlich weltweit schätzungsweise 11,4 Millionen Menschen neu an Demenz.
    Diese Nachricht wurde am 24.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.