50,04 Prozent
Denkbar knappe Mehrheit gegen Abschaffung der Rundfunkgebühr in Slowenien

In Slowenien ist eine Volksbefragung zur Abschaffung der Rundfunkgebühr knapp gescheitert.

    Ein Mikrofon von RTV Slovenija (Radio-Fernsehen Slowenien). Dahinter verschwommen ein männlicher Kopf von hinten und ein Notizblock mit handgeschriebenen Notizen und ein Kugelschreiber
    In Slowenien ist eine Volksbefragung zur Abschaffung der Rundfunkgebühr knapp gescheitert. (IMAGO / Kristian Tuxen Ladegaard Berg)
    Der Antrag wurde mit 50,04 Prozent der Stimmen abgelehnt. Das Ergebnis wird auch als Niederlage für die Regierung gewertet. Die Initiative zur Abschaffung der Rundfunkgebühr ging von der prorussischen und rechtspopulistischen Kleinpartei Resnica aus. Sie unterstützt das Kabinett von Ministerpräsident Jansa und stellt den Parlamentspräsidenten.
    Die Abschaffung der Gebühr hätte weitreichende Folgen für den öffentlich-rechtlichen Sender RTVS gehabt. Dessen Einnahmen lagen 2025 bei rund 152 Millionen Euro. Fast 70 Prozent der Summe entfielen auf die Rundfunkgebühr.
    Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.