
Aicher, die in der letzten Saison zu den Top-Fahrerinnen gehörte, sagte dem Bayerischen Rundfunk: "Ich fahre ja sehr gerne Rennen, wüsste aber nicht, wann sie noch mehr Rennen reinbringen wollen. Ab Mitte November bis Ende März ist es eigentlich voll." Aicher tritt als eine der wenigen Fahrerinnen in allen Disziplinen an.
Die auf Abfahrt und Super-G spezialisierte Weidle-Winkelmann bezweifelt die terminliche Umsetzbarkeit: "Von Sölden bis zum Finale ist jedes Wochenende Programm. Meines Erachtens ist die einzige Möglichkeit, das nach hinten zu strecken. Man wird dann sehen, wie sie das lösen wollen."
Cheftrainer Puelacher erklärte, er verstehe die Philosophie der FIS nicht: "In meinen Augen müsste man mehr die Qualität der Rennen heben und nicht den Umfang."
Die FIS will den Weltcup-Kalender ausweiten und künftig in jeder nicht-olympischen Saison eine Weltmeisterschaft austragen. Grund dafür sei die finanziell angespannte Lage des Verbands. Laut FIS-Generalsekretär Urs Lehmann sind mehr Wettbewerbe der einzige Weg, die Finanzen des Verbands zu sanieren.
Die neue Weltcup-Saison beginnt Ende Oktober im österreichischen Sölden und endet Ende März in Sun Valley in den USA. Besonders zu Beginn und zum Ende der Saison gab es in den vergangen Jahren zunehmend Probleme durch zu warme Temperaturen und andere wetterbedingte Einschränkungen. Jeder Winter ist zudem durch Verletzungen von Top-Athletinnen und -Athleten geprägt.
Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
