
Nach Angaben des Literaturarchivs dokumentiert das feministische Magazin über ein halbes Jahrhundert die Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland. Das Redaktionsarchiv spiegelt demnach in seinen Beiträgen wichtige Debatten aus Politik, Kultur, Medien und Religion wider, etwa zur Rollenverteilung in der Familie und zu den Themen sexuelle Gewalt, Abtreibung und Paragraf 218. Die Zeitschrift hat laut Literaturarchiv kontrovers diskutierte Kampagnen angestoßen, wie etwa die "PorNo"-Kampagne von 1988 über die Auswirkungen von Pornografie auf Frauen und Jugendliche.
Zum Emma-Archiv gehören alle fast 400 Printausgaben, aber auch Korrespondenzen mit Autorinnen, Wissenschaftlerinnen und Filmemacherinnen. Die letzte Ausgabe soll laut Gründerin Alice Schwarzer am 8. Dezember erscheinen.
Der Feminismus hatte viele Stimmen
– "Emma" war eine davon
Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
