
In einer Erklärung ist von einem umfassenden Paket zur Sicherung der Zukunft der europäischen Automobilindustrie die Rede. Konkret soll für Neuwagen das Ziel für die CO2-Reduktion von bisher 100 auf 90 Prozent sinken, ohne dass weitere Ausgleichsmaßnahmen erforderlich wären. Zugleich sollen die Anforderungen für den Anteil in Europa produzierter Autobauteile schrittweise hochgefahren werden. Beide Regierungen erklärten, die Einigung biete Anreize für Investitionen und die Produktion in Europa.
Grünen-Fraktionschefin Dröge meinte dagegen, Bundeskanzler Merz schaffe mit dem Verbrenner-Deal einen zusätzlichen Bremsklotz für die deutschen Automobil-Standorte. Die Menschen hätten längst entschieden, auf Elektromobilität zu setzen. Wenn der Kanzler so weitermache, entstünden die guten Jobs für Batteriezellen und Elektroautos anderswo, sagte Dröge der Deutschen Presse-Agentur.
Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
