Verbrenner-Aus ab 2035
Deutschland und Frankreich einigen sich auf Lockerungen

Deutschland und Frankreich haben sich auf eine gemeinsame Position geeinigt, die eine Abkehr vom sogenannten Verbrenner-Aus bis 2035 enthält.

    Ein Auto steht an einem Straßenrand. Groß um Bild ist der Auspuff zu sehen.
    Deutschland und Frankreich einigen sich auf eine Abkehr vom Verbrenner-Aus. (picture alliance / Daniel Kubirski / Daniel Kubirski)
    In einer Erklärung ist von einem umfassenden Paket zur Sicherung der Zukunft der europäischen Automobilindustrie die Rede. Konkret soll ‌für Neuwagen das Ziel für die CO2-Reduktion von bisher 100 auf 90 Prozent sinken, ​ohne dass weitere Ausgleichsmaßnahmen erforderlich wären. Zugleich sollen die ⁠Anforderungen ⁠für den Anteil ⁠in Europa produzierter Autobauteile ⁠schrittweise hochgefahren werden. Beide Regierungen erklärten, die Einigung biete Anreize für Investitionen und die Produktion in Europa.
    Grünen-Fraktionschefin Dröge meinte dagegen, Bundeskanzler Merz schaffe mit dem Verbrenner-Deal einen zusätzlichen Bremsklotz für die deutschen Automobil-Standorte. Die Menschen hätten längst entschieden, auf Elektromobilität zu setzen. Wenn der Kanzler so weitermache, entstünden die guten Jobs für Batteriezellen und Elektroautos anderswo, sagte Dröge der Deutschen Presse-Agentur.
    Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.