
Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Hannack sagte in Berlin, es sei gut, dass die CDU-Politikerin Kritik an dem Vorhaben ernst nehme. Eltern sollten Sorgearbeit und Beruf partnerschaftlich aufteilen können. Dabei dürften ihre individuellen Ansprüche nicht eingeschränkt werden.
Priens Gesetzentwurf sieht bislang vor, dass es das Elterngeld künftig statt 14 nur maximal 12 Monate lang geben soll. Der Zeitraum würde auf neun Monate sinken, wenn nur ein Elternteil die staatliche Unterstützung in Anspruch nimmt. An dem Entwurf hatte es Kritik von der Opposition sowie von Verbänden gegeben. Prien hatte nun erklärt, sie wolle gemeinsam mit dem Koalitionspartner SPD noch einmal prüfen, ob die Sparmaßnahmen in diesem Umfang zielführend und gerechtfertigt seien.
Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
