
Die RHEINISCHE POST aus Düsseldorf stellt fest:
"Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von der SPD warnt zu Recht, dass sich die Koalition davon nicht täuschen lassen darf. Die Bäume wachsen nicht plötzlich in den Himmel. Denn die leicht verbesserte Konjunktur verringert auf der anderen Seite nach die zulässige Verschuldungsmöglichkeit. Das geringe Steuerplus dürfte sich dadurch für das Haushaltsjahr 2027 zur Hälfte in Luft auflösen. Der finanzielle Spielraum bleibt damit viel zu gering, um alle Wünsche der Regierungsparteien zu erfüllen, die derzeit auf dem Tisch liegen."
Die MEDIENGRUPPE BAYERN, zu der die PASSAUER NEUE PRESSE gehört, erinnert an die hohe Steuerlast:
"Tatsächlich fressen bei vielen Arbeitnehmern von jedem Euro Steuern und Abgaben 50 Cent auf. So viel wie in kaum einem anderen Land. Dass Klingbeil trotz geschätzter Mehreinnahmen von 4,1 Milliarden Euro keinen Spielraum sieht, hat etwas mit der Ausgabenmentalität des Staates zu tun. Während Unternehmer händeringend Wege aus der Krise suchen, macht sich der Staat einen schlanken Fuß und wälzt die Kosten auf die Bürger ab. So gewinnt man das Vertrauen von Ottonormalverbrauchern sicherlich nicht zurück",
mahnt die MEDIENGRUPPE BAYERN.
Nun zu Sicherheitslücken in der im Internet weit verbreiteten Programmiersprache PHP, die durch Künstliche Intelligenz aufgespürt wurden. Dazu schreibt das HANDELSBLATT:
"Für die Wirtschaft verschärft sich damit ein ohnehin gravierendes Problem. Die Konsequenz ist in der IT-Sicherheit ähnlich wie im Militär: Wenn die eine Seite technisch aufrüstet, muss die andere nachziehen. Unternehmen können also Bedrohungen künftig nicht mehr allein mit manuellen Prüfungen und menschlichen Analysten abwehren, sie müssen auch die Verteidigung automatisieren",
warnt das HANDELSBLATT aus Düsseldorf.
Zum Schluss zum deutschen Software-Konzern SAP. Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG bemerkt:
"Das Cloudgeschäft des Softwarekonzerns SAP wächst und wächst, unbeirrt, mit Raten von 25 Prozent. Allen Unkenrufen zum Trotz, dass Künstliche Intelligenz das alte Geschäftsmodell der Softwaremiete schon bald überflüssig machen wird. Kann der Zusammenbruch noch kommen? Natürlich kann er das. Aber dafür müssten sich Unternehmen wie SAP, die aus ihrer langen Historie über Milliarden von Daten verfügen, schon ziemlich dämlich anstellen. Diesen Eindruck macht der SAP-Vorstand nicht."
