Deutschlandfunk-Programmreform
DJV fordert Beschäftigungssicherheit für Freiberufler

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Verantwortlichen des Deutschlandradios dazu aufgerufen, die berufliche Zukunft freier Journalistinnen und Journalisten abzusichern.

    Ein Frau bläst in eine orangefarbene Trillerpfeifen mit dem Aufdruck "DJV" (Deutscher Journalisten Verband).
    Der Deutsche Journalisten-Verband setzt sich angesichts der bevorstehenden Programmreform für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschlandfunks ein. (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)
    Der Bundesvorsitzende Mika Beuster verlangte verbindliche Zusagen, die eine Weiterarbeit im bisherigen Umfang ermöglichen. Hintergrund ist die für Ende November geplante Programmreform des Deutschlandfunks. Der DJV unterstützt mit seiner Stellungnahme die Forderungen eines offenen Briefes, den rund 550 freie und feste Mitarbeitende aus den drei Programmen und anderen Bereichen des Deutschlandradios unterzeichnet haben.

    Senderleitung: "Honorarmittel bleiben erhalten"

    Intendant Stefan Raue, Programmdirektorin Jona Teichmann und Kulturchef Matthias Gierth begrüßten den offenen Brief als Ausdruck einer starken Solidarität im Haus und einer großen Verbundenheit mit dem Deutschlandfunk. Sie betonten, dass die Programmreform auf mehr inhaltliche Vertiefung und eine Stärkung der Fachredaktionen abziele. Sie sei kein Sparprogramm - alle Programmmittel für die Honorierung freier Mitarbeiter blieben erhalten. Für die meisten von ihnen seien schon neue Beschäftigungsmöglichkeiten gefunden, unterstrich die Leitung des Senders. Auch für die Übrigen werde es im Zuge der laufenden bilateralen Gespräche bald Klarheit geben.
    Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.