
Das Votum der Kommission ist für die bevorstehende Abstimmung zwar nicht bindend, gilt aber als wichtige Orientierung. München und Köln/Rhein-Ruhr erhielten die Bewertung "sehr gut", Berlin wurde als "gut" eingestuft. Nach Einschätzung der Prüfer sind jedoch alle drei Konzepte grundsätzlich geeignet, Olympische und Paralympische Spiele auszurichten.
Berlin punktete vor allem mit seiner internationalen Strahlkraft, verlor aber bei der Bewertung der Stabilität deutlich an Boden. München überzeugte mit dem insgesamt ausgewogensten Konzept. Als Vorteil für München und Köln/Rhein-Ruhr gilt zudem die breite Unterstützung durch erfolgreiche Bürgerentscheide. Berlin verzichtete auf ein Referendum. Für die Segelwettbewerbe setzen Köln/Rhein-Ruhr und Berlin auf Rostock-Warnemünde als Austragungsort, München plant die Wettkämpfe in Kiel.
Über den deutschen Kandidaten entscheiden am Samstag die olympischen Spitzenverbände sowie das DOSB-Präsidium und persönliche Mitglieder in Baden-Baden. Der Sieger geht anschließend ins internationale Rennen um die Ausrichtung der Spiele und trifft dort auf Konkurrenz unter anderem aus Indien, Katar und der Türkei.
Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
