Las Vegas
Drahtzieher der Todesschüsse auf Rapper Tupac muss für 40 Jahre in Haft

Knapp 30 Jahre nach dem Mord an dem US-Rapper Tupac Shakur ist der Angeklagte zu 40 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Las Vegas verkündete die Strafe für den 63-jährigen früheren Anführer einer Gang.

    Shakur trägt ein rotes gebundenes Tuch auf dem Kopf. Er schaut in die Kamera.
    Tupac Shakur 1993 in New York (Archiv) (imago images / MediaPunch / Walik Goshorn)
    Bereits im September hatten die Geschworenen den Angeklagten schuldig gesprochen. Sie sahen es als erwiesen an, dass der Mann als Drahtzieher der Tat die Mordwaffe besorgt habe. Der Verurteilte kündigte an, in Berufung zu gehen. 
    Er war einer von insgesamt vier Männern, die laut der Staatsanwaltschaft im Tatfahrzeug saßen, aus dem die Schüsse abgefeuert worden waren. Dies gab er öffentlich auch mehrfach zu.
    Tupac Shakur war im September 1996 im Alter von 25 Jahren angeschossen worden und sechs Tage später seinen Verletzungen erlegen. Er war einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Rapper der 90er Jahre. Bis heute gilt er für den Hip-Hop als eine der prägendsten Figuren.
    Diese Nachricht wurde am 13.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.