
Die ehemalige Maschinenfabrik Kampnagel wird seit 1982 als Veranstaltungsort genutzt. Seitdem hat sie sich zu einer der weltweit ersten Adressen für Tanz, Theater und Performance sowie zu einem führenden Produktionsort der freien Künste entwickelt.
Das Sanierungskonzept ist auf drei Jahre angelegt und beinhaltet eine Erweiterung der Räumlichkeiten um 50 Prozent. Es stammt vom französischen Architektur-Büro Lacaton & Vassal. Sie sind bekannt für einen nachhaltigen Umgang mit Bestandsbauten und haben bereits unter anderem das Palais de Tokyo in Paris saniert. Die Kosten belaufen sich auf 168 Millionen Euro, von denen 60 Millionen aus dem Bundeshaushalt stammen.
Diese Nachricht wurde am 01.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
