
Grund sind neue Hinweise zu dem bis heute ungeklärten Verbrechen, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete. Der vielfach preisgekrönte Regisseur war im November 1975 tot am Strand des Küstenorts Ostia in der Nähe von Rom gefunden worden. Zunächst wurde der damals 17-jährige Sexarbeiter Giuseppe Pelosi wegen der Tat verurteilt. Schon damals wurde jedoch vermutet, dass Pasolini Opfer eines Komplotts gewesen sein könnte und es Mittäter gab. 2005 widerrief Pelosi seine frühere Darstellung, alleiniger Täter gewesen zu sein, und behauptete, drei sizilianisch sprechende Männer hätten Pasolini getötet.
Pier Paolo Pasolini machte Filme wie "Große Vögel, kleine Vögel" oder "Die 120 Tage von Sodom". Er galt als einer der bedeutendsten Intellektuellen Italiens.
Diese Nachricht wurde am 02.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
