
Es wird damit gerechnet, dass es bei dem Treffen um mögliche finanzielle Zusagen der Industrieländer für weniger entwickelte Staaten geht. Armeniens Umweltminister Matevosyan erklärte bei der Eröffnung der Konferenz, man müsse Differenzen überwinden. Vor vier Jahren hatten sich die Länder auf insgesamt 23 Maßnahmen zum Schutz von Meeren und Natur verpflichtet. In Eriwan soll auch Bilanz zu den bisherigen Bemühungen gezogen werden.
Schneider fordert mehr Tempo bei Natur- und Artenschutz
Bundesumweltminister Schneider (SPD) zeigte sich mit dem bisherigen Stand nicht zufrieden. In einer Mitteilung seines Ministeriums heißt es, eine echte globale Trendwende mit einem wirksamen Stopp beim Verlust von Arten, Natur- und Lebensräumen oder der Entwaldung sei noch nicht eingetreten.
Schneider betonte, beim Naturschutz gehe es auch um Lebensgrundlagen, Wohlstand und Sicherheit. So brauchten die Menschen Insekten, die Nutzpflanzen bestäuben, Böden, auf denen Lebensmittel wachsen, und Auen, die bei Überschwemmungen Wasser zurückhalten.
Aus unserem Programm:
Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
