Prozess in USA
Ehepaar Maduro plädiert bei Folter-Anklage auf nicht schuldig

Der in den USA inhaftierte ehemalige Staatschef Venezuelas, Maduro, hat vor Gericht Foltervorwürfe zurückgewiesen.

    Umgeben von schwer bewaffneten Sicherheitskräften treffen der gefangen genommene venezolanische Präsident Nicolas Maduro (2.v.r) und seine Frau Cilia Flores (2.v.l) am Wall Street Heliport im New Yorker Stadtbezirk Manhattan ein.
    Die Maduros bei ihrer Ankunft in New York im Januar. (Kyle Mazza-Cnp/Zuma Press/dpa)
    Die Anschuldigungen gegen ihn und seine Frau Cilia Flores seien falsch, erklärte Maduro nach übereinstimmenden Medienberichten bei einer Anhörung in New York. Das Ehepaar plädierte auf nicht schuldig. Die US-Justiz wirft den beiden die unrechtmäßige Inhaftierung und Folter von mehr als einem Dutzend US-Bürgern in venezolanischen Gefängnissen während Maduros Amtszeit vor. Der eigentliche Prozess soll im Juni kommenden Jahres beginnen. Der Ex-Präsident wird auch des sogenannten "Drogenterrorismus" bezichtigt.
    Maduro hatte Venezuela von 2013 an zunehmend autoritär regiert. Er und seine Frau waren im Januar vom US-Militär entführt und in die USA gebracht worden.
    Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.