Waldbrand
Einsatz im Hohen Venn dauert an

Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn dauert der Kampf gegen die verheerenden Flächenbrände an. Beteiligt sind auch deutsche Einsatzkräfte, die von der Grenzstadt Monschau aus agieren. Die Brandlinie war nach Angaben der Feuerwehr am Abend rund 2,3 Kilometer von der deutschen Landesgrenze entfernt.

    Sourbrodt: Landwirte setzen ihre Maschinen ein, um die Feuerwehrleute im Naturschutzgebiet Hohes Venn weiter gegen einen der größten Waldbrände der belgischen Geschichte zu unterstützen.
    Waldbrand im Hohen Venn, die Bekämpfung des Brandes ist wegen des torfhaltigen Bodens in dem Naturschutzgebiet besonders schwierig. (Nicolas Lambert / belga / dpa / Nicolas Lambert)
    In mehreren Schichten waren demnach insgesamt 240 deutsche Einsatzkräfte von Feuerwehren, Technischem Hilfswerk, Rettungsdiensten und Polizei im Einsatz.
    Nach Angaben des belgischen Innenministers Quintin hatten günstige Wetterbedingungen die Ausbreitung des Brandes gestern stark verlangsamt. Allerdings sei das Feuer unberechenbar, sagte er der Nachrichtenagentur Belga. Selbst wenn es unter Kontrolle gebracht worden sei, müsse man das Gebiet unter Wasser setzen, um ein erneutes Aufflammen zu vermeiden. Die Nachlöscharbeiten dürften demnach Wochen dauern.
    Das Hohe Venn ist ein Torfmoor. Scheinbar gelöschte Torfbrände können auch nach Wochen oder Monaten wieder aufflammen.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Aktuelle Lage im und um das Hohe Venn
    Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.