Beschäftigungsstatistik
Einwanderer füllen Lücken in Branchen mit Fachkräftemangel

In vielen sogenannten Engpassberufen in Deutschland ist der Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund besonders hoch.

    Köche bei der Zubereitung von Speisen in einer modernen Restaurantküche in Berlin.
    Unter den Köchen ist der Anteil an Migranten besonders hoch. (Zoonar / IMAGO / Zoonar.com / Olena Huhn)
    Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, hatten im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte aller Köche sowie der Beschäftigten in der Lebensmittelherstellung eine Einwanderungsgeschichte. Bei Fahrern von Bussen und Straßenbahnen sowie bei Servicekräften in der Gastronomie lag die Quote bei über 40 Prozent. Auf die Gesamtwirtschaft bezogen beträgt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund etwa 27 Prozent. Engpassberufe sind solche, in denen Fachkräftemangel herrscht oder droht.
    Einwanderungsgeschichte heißt nach der Definition der Statistiker, dass die Beschäftigten selbst oder ihre Eltern seit 1950 nach Deutschland eingewandert sind. 
    Diese Nachricht wurde am 28.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.