
Ein Rettungsteam suche mit Hochdruck nach den Vermissten, teilten die bulgarischen Behörden mit. Ein ukrainisches Schiff war nach Angaben des bulgarischen Ministerpräsidenten Radew von drei Drohnen getroffen und schwer beschädigt worden. Ein weiterer Frachter sei nach dem Angriff gesunken.
Radew erklärte, er vermute, dass Russland hinter dem Angriff stecke und kündigte an, die russische Botschafterin einzubestellen. Die EU und die Ukraine verurteilten den Angriff. NATO-Generalsekretär Rutte betonte, man werde die Sicherheitslage genau beobachten und die Verteidigungsmaßnahmen des Bündnisses bei Bedarf anpassen.
Bereits in der vergangenen Woche waren bei einem Drohnenangriff vor der bulgarischen Küste zwei Handelsschiffe getroffen worden.
Diese Nachricht wurde am 13.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
