
Die Identität sowie die Todesursache sind laut Polizei noch Gegenstand der Ermittlungen. Auch bei einigen anderen der Funde ist die Autopsie noch nicht abgeschlossen. Am Wochenende hat die Polizei nach eigenen Angaben einen Mann festgenommen, der mit dem Tod der Frau in Verbindung stehen soll. Einen Zusammenhang zwischen allen Todesfällen hat die Polizei bislang nicht feststellen können. Die meisten Frauen sollen zwischen zwanzig und vierzig Jahren alt gewesen sein, einige trugen nach Aussagen der Behörden Spuren sexueller Gewalt.
In Südafrika sind geschlechtsspezifische Gewalt und Femizide seit November 2025 als nationale Katastrophe eingestuft. Die Leichenfunde der letzten Wochen haben in Südafrika eine Protestwelle ausgelöst. Präsident Ramaphosa bekräftigte sein Versprechen, die Verantwortlichen vor Gericht zu bringen.
Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
