Regierungspläne
Elterngeld soll erstmals seit Einführung erhöht werden

Das Elterngeld soll erstmals seit der Einführung im Jahr 2007 erhöht werden.

    Ein Mann mit einem Kind auf dem Arm und einem an der Hand wirft einen Schatten auf eine mit bunten Handabdrücken bemalte Wand einer Kindertagesstätte.
    Das Elterngeld soll steigen. (Peter Kneffel/dpa)
    Das Bundesfamilienministerium teilte mit, der Mindestbetrag solle von 300 auf 330 Euro steigen, der Höchstsatz von 1.800 auf 1.900 Euro. Ein Gesetzentwurf dazu sei in der regierungsinternen Abstimmung. Zudem ist den Angaben zufolge eine Reihe von Anpassungen vorgesehen. So soll es anders als zwischenzeitlich geplant bei einer Bezugsdauer von maximal 14 Monaten bleiben, wenn beide Elternteile jeweils mindestens vier Monate nehmen. Auch Alleinerziehende können weiterhin bis zu 14 Monate Elterngeld erhalten.
    Familienministerin Prien sagte der Deutschen Presse-Agentur, man setze damit ein Zeichen für junge Familien, dass man sie unterstütze. Außerdem behalte der Entwurf auch den Haushalt im Blick. Wann die Reform in Kraft treten soll, ist noch offen.
    Diese Nachricht wurde am 28.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.