
Sie werde sich konsequent für die Sicherheit in der Hauptstadt einsetzen, sagte sie. Anlass für die Äußerung ist ein Spiegel-Bericht. Darin heißt es, Eralp sähe ihre Familie in Gefahr, wenn sie sich explizit zu einem bekannten Hamas-Sympathisanten in Berlin äußern würde. Dem Magazin zufolge geht das aus ihren eigenen Anmerkungen hervor, die versehentlich zusammen mit einem Interviewtext an den "Spiegel" zurückgeschickt worden seien.
Der Bericht befeuert erneut die Debatte über die Regierungsfähigkeit der Linken in Berlin. Der Vorsitzende des Parlamentarischen Gremiums zur Kontrolle der Geheimdienste, Henrichmann, CDU, sagte der Rheinischen Post, jetzt schlage Eralp in der Realität der linksextremen und terror-affinen Unterwanderung auf, die sie bislang aus politischem Kalkül ignoriert habe. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Fiedler sagte dem Magazin Focus, der Zustand der Linken sei noch viel schlimmer als befürchtet. Berlins ehemaliger Bürgermeister Müller, SPD, sagte dem Sender Phoenix, wenn sich Eralp nicht traue, in einem Interview klar zu benennen, wogegen sie vorgehen möchte, bedeute dies, dass sie als Regierende Bürgermeisterin erpressbar wäre.
Diese Nachricht wurde am 29.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
