
Kommissionspräsidentin von der Leyen teilte mit, in Lateinamerikas größter Volkswirtschaft hätten die Demokratie und der Multilateralismus gesiegt. Gemeinsam würden beide Seiten weiter eng für einen freien Handel, eine regelbasierte Weltordnung und den Klimaschutz eintreten. Bundeskanzler Merz erklärte, er freue sich darauf, die strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Brasilien zu vertiefen. Spaniens Ministerpräsident Sánchez sprach von einem "Comeback des globalen Progressivismus".
Lula da Silva kam bei der Stichwahl in Brasilien auf knapp 52 Prozent der Stimmen und steht vor einer vierten Amtszeit. Sein rechtsgerichteter Herausforderer Flavio Bolsonaro erkennt das Ergebnis nicht an und will eine Annullierung beantragen. Der Sohn des wegen eines versuchten Staatsstreichs verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro kritisiert, dass ein Gericht die Stimmabgabe am Wahltag um zwei Stunden verlängert hatte.
Bolsonaro hatte im Wahlkampf unter anderem eine Annäherung an die Regierung von US-Präsident Trump in Aussicht gestellt.
Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
