
Wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte, stammte das Bildmaterial aus Hackerangriffen auf Soziale Medien oder aus sogenannten Rachepornos. Hierzu werden zumeist private Erotikinhalte von Ex-Partnern verbreitet, um dem anderen zu schaden. Auch Darstellungen minderjähriger Opfer von Cybergrooming fanden sich auf der Plattform. Dabei erschleichen sich Erwachsene online das Vertrauen und bringen Nacktaufnahmen der Kinder und Jugendlichen in ihren Besitz.
Die Frauen und Mädchen wurden nach Angaben der Ermittler vereinzelt unter ihren richtigen Namen erfasst und nach Alter, Wohnort, Beruf und einem angeblichen Schönheitsgrad katalogisiert. Nutzer seien angeregt worden, gegen Belohnung Identifikationsdaten der Opfer bereitzustellen. Zwei Brüder im Alter von 21 und 25 Jahren mit Wohnsitz in Nordfrankreich wurden festgenommen, mehr als 700.000 Euro an digitalen Vermögenswerten beschlagnahmt.
Diese Nachricht wurde am 08.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
