
Ein Besatzungsmitglied sei gerettet worden. Von dem zweiten Schiff seien 15 Personen in Sicherheit gebracht worden. Dies sei bereits der zweite derartige Vorfall innerhalb einer Woche, erklärte Radew weiter. Er bezeichnete die Angriffe als völlig inakzeptabel und bat die NATO und die Europäische Union um Unterstützung.
Von der Leyen verurteilt Angriffe "auf das Schärfste"
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärte in Brüssel, die Angriffe könnten nicht hingenommen werden. Es müsse untersucht werden, wer dafür verantwortlich sei. Ihr erscheine es so, als ob das Schwarze Meer zu einer weiteren Front im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine werde, meinte von der Leyen.
Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist das Schwarze Meer immer wieder Schauplatz von Drohnenvorfällen. Laut der türkischen Handelskammer für Seefahrt (IMEAK) wurden seit Beginn des Krieges vor mehr als viereinhalb Jahren fast 230 zivile und Handelsschiffe im Schwarzen Meer angegriffen, der Großteil davon in diesem Jahr.
Diese Nachricht wurde am 13.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
