Epidemie
Erste 16.000 Ebola-Impfdosen von der WHO im Kongo eingetroffen

Im Kampf gegen gegen die folgenschwere Ebola-Epidemie hat die Weltgesundheitsorganisation der Demokratischen Republik Kongo erste 16.000 Dosen des Impfstoffs Ervebo geliefert.

    Der Mann mit blauem Kittel und Mundschutz ist im Vordergrund zu sehen; er schaut in die Kamera. Dahinter unscharf zwei Patienten auf einem Bett.
    Medizinischer Helfer in einem Krankenhaus in Rwampara im Osten der Demokratischen Republik Kongo mit Ebola-Erkrankten. (imago | Xinhua)
    Sie trafen nach Angaben der Nachrichtenagentur afp
    mit einer Frachtmaschine am Flughafen der Hauptstadt Kinshasa ein. Insgesamt soll das Land 70.000 Impfdosen erhalten. Das Vakzin ist für einen begrenzten Einsatz bei besonders gefährdeten Menschen und für Tests vorgesehen. Bislang ist nur für den sogenannten Zaire-Stamm des Ebola-Virus nachgewiesen, dass Ervebo sicher und wirksam ist - nicht aber für die derzeit im Kongo grassierende Bundibugyo-Variante.
    Der Ebola-Ausbruch war am 15. Mai offiziell festgestellt worden; vermutlich hatte sich das Virus aber schon Wochen vorher verbreitet. Betroffen sind der Norden und der Osten des zentralafrikanischen Landes, wo die medizinische Versorgung wegen häufiger bewaffneter Konflikte stark eingeschränkt ist. Nach UNO-Angaben sind bislang mehr als 2.500 Menschen an der Infektionskrankheit gestorben.
    Diese Nachricht wurde am 22.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.