Bundesanwaltschaft
Erste Anklage gegen mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteur

Im Fall der gesprengten Nord-Stream-Pipelines hat der Generalbundesanwalt Anklage gegen einen Ukrainer erhoben.

    Das Gasleck in der Nord-Stream-Pipeline in der Nähe von Bornholm im Jahr 2022 aus der Luft
    Es gibt eine erste Anklage gegen einen Saboteur der Nord-Stream-Pipeline. (picture alliance / AP / Uncredited)
    Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann einen Angriff auf zivile Infrastruktur vor. Dies wäre nach dem Völkerrecht ein Kriegsverbrechen. Die Kanzlei des inhaftierten Ukrainers bestätigte entsprechende Medienberichte - ebenso wie die Bundesanwaltschaft. Wie ARD, Süddeutsche Zeitung und Die Zeit darüber hinaus berichten, soll der ehemalige Soldat sich in abgehörten Telefonaten selbst belastet haben.
    Der Ukrainer sitzt seit vergangenem Jahr nach seiner Auslieferung aus Italien in deutscher Untersuchungshaft.
    Diese Nachricht wurde am 02.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.