Studie von Wirtschaftsexperten
Erwerbstätigenzahl im Osten wäre ohne Zuwanderung deutlich geringer

Ohne Zuwanderung aus dem Ausland würde sich laut einer Studie von Wirtschaftsexperten die demographische Krise in ostdeutschen Flächenländern deutlich zuspitzen.

    Im Gang eines Krankenhauses stehen mehrere medizinische Fachkräfte zusammen. Im Bild sieht man nur ihre Körper, aber nicht ihre Gesichter. Sie tragen blaue Arbeitskleidung.
    In diesem Fall würde die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in Ostdeutschland bis 2045 um fast 22 Prozent sinken, auf dann nur noch rund sechs Millionen, erklärte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Laut der Bevölkerungsprognose wären die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt von dieser Entwicklung besonders betroffen.
    Fehlten in einer Region massenhaft Arbeitskräfte, gerate die Versorgung der Bevölkerung in Gefahr, mahnten die Studienautoren. Sie verwiesen auf Dienstleistungen durch Pflegekräfte, Friseure, Handwerker oder Ärzte.
    Diese Nachricht wurde am 21.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.